Woher kommt Ihre Idee, sich auf skandinavische Mode zu konzentrieren? 

Fast möchte ich antworten: „auf was denn sonst?“. Aber im ernst, die Mode aus dem Norden hat mich schon immer fasziniert. Und da bin ich ja auch nicht die Einzige, gerade in den letzten Jahren haben Designer aus Schweden oder Dänemark immer mehr weibliche Fans in Deutschland bekommen.

Welche Länder-Unterschiede gibt es z. B. zwischen dänischer und schwedischer Mode? 

Das ist ein sehr interessanter Vergleich. Im Bereich der gehobenen, anspruchsvollen Markenmode hat Dänemark die Nase vorne. Auch und vor allem, wegen der sehr erfolgreichen Fashionweek in Kopenhagen, die für den skandinavischen Raum die wichtigste Messe darstellt. Schweden glänzt hingegen mit Mode für das breite Publikum. Nicht zuletzt durch H&M hat die Schwedische Mode ein breitenwirksames Image bekommen. Stark vereinfacht könnte man also sagen: Dänemark ist klein und fein, Schweden ist groß und erfolgreich. Natürlich gibt es aber in beiden Ländern auch tolle Ausnahmen.

 

Woran erkennt ihr die Newcomer der nächsten Saison? 

Wir sind auf den wichtigsten Modenschauen in Kopenhagen und Stockholm. Nur vor Ort kann man erkennen, was kommen wird.

 

Gibt es eigentlich «den» skandinavischen Modestil? Wie liesse er sich in wenigen Worten treffend beschreiben? 

Das ist einfach: weiblich, natürlich, warm.

 

Was ist eure Zukunftsvision für euren Blog und den angeschlossenen Online-Shop?

Wir wollten immer schon mit unserem Blog www.skandinavische-mode.de die Lust und Neugier auf Mode aus Skandinavien wecken. Mit dem Empfehlungsshop www.elle-belle.de können wir diese Lust nun auch befriedigen.

 

Euer ganz persönlicher Einkaufstipp für trendbewusste Stockholm-Reisende?

Für die Mädels NK Stockholm, Hamngatan 18-20 und für die Jungs das Nitty Gritty im Krukmakargatan 26.